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  • Sascha Nikolas Berger

Ein Gedankensplitter...

Aktualisiert: Juni 21

Feld·la·za·rett /ˈfɛltlat͜sarɛt,Féldlazarett/ Substantiv, Neutrum [das]Militär

  1. verlegbares Lazarett zur ärztlichen Behandlung und Pflege von Verwundeten und Kranken an der Front

In den vergangenen Tagen bin ich bei der Recherche zu einem Thema wieder einmal über einige Gedanken von Papst Franziskus "gestolpert."

In einem seiner ersten Bücher als Papst - "Der Name Gottes ist Barmherzigkeit" - zu finden.

In seinen Gedanken vergleicht Franziskus die Kirche mit einem Feldlazarett. Mir ist das Bild recht schnell schlüssig geworden.

Ein Feldlazarett ist mobil, verlegbar.

Kein räumlich starrer Ort. Wie visionär dieses Bild doch damals schon war.

Eine Kirche die mobil ist, beweglich ist, sich auf den Weg macht zu den Menschen. Damit geht allerdings auch eine massive Veränderung der bisherigen Pastoral einher.

Franziskus erwartet die Kirche dort, wo die Menschen Hilfe benötigen, wo Beistand, (Beziehungs-)Pflege, wo Begleitung, wo Seelsorge und Trost, Aufbruch in gemeinsame Zuversicht nötig ist.

Leider scheinen das mit Blick auf die aktuelle Situation in Deutschland einige nicht wirklich verstanden zu haben, oder aber lehnen diese Agilität bewusst ab.


Begründen können sie diese "Starrheit" allerdings kaum bis gar nicht. Alte Pfründe eines vergangenen Klerikalismus stehen oftmals einer echten Bewegung im Weg, münden sehr häufig in eine Form von Sturheit.


Der Geist allerdings, er wirkt und arbeitet weiter an den Veränderungen.

Er lässt sich in seinem Wirken nicht beirren. Dies spürt Franziskus deutlich. Auch wir können es spüren, wir müssen nur geduldig hinsehen und hinhören.


Komm Heiliger Geist und wirke weiter, wir brauchen Dich so dringend...


Photo © Sascha Nikolas Berger


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