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  • Sascha Nikolas Berger

Nachlese

Allerseelen 2021. Die Worte der letzten Sonntagsmesse und von Allerheiligen haben noch einen gewissen Nachklang in mir gefunden.


An beiden Tagen hörte ich den Worten der Predigten eines lieben Freundes sehr genau zu, es ging unter anderem um die bedingungslose Liebe Gottes zu den Menschen, um die Liebe der Menschen zu Gott, der Liebe des Menschen zu sich selbst und die Liebe des Menschen zu seinen Nächsten.


Es ging um den Beziehungsauftrag des Menschen - zu Gott und untereinander.

All diese Themen spiegelten sich sowohl in den Lesungen als auch in den Evangelien.


Ein großes Wort - bedingungslose Liebe.

Eine große Aufgabe - Liebe deinen nächsten wie dich selbst.

Eine noch größere Zusage - Gottes bedingungslose Liebe zu den Menschen.


Welch wunderbarer Auftrag - der Mensch steht in Beziehung zu seinem Gott, zu sich selbst und zu seinen Nächsten. All das unter der Zusage einer bedingungslosen Liebe Gottes zu uns. Genau an dieser Stelle bin ich gestern ins Nachdenken geraten, es beschäftigte mich die halbe Nacht.


Wenn doch die Kirche als die Gemeinschaft für die innigste Vereinigung mit Gott steht und sie gemäß ihres eigenen Auftrages die bedingungslose Liebe Gottes zu den Menschen unter anderem in den Sakramenten verbreitet, woher kommen dann die Bedingungen für den Erhalt der Sakramente?


Wenn Gottes Liebe zu uns Menschen bedingungslos ist, also ein Garant für meine individuelle Freiheit auf meinem Weg durch das Leben, müsste dann nicht auch der Empfang der Sakramente bedingungslos sein?


Verkommen Sakramente unter Bedingungen nicht eher zu Disziplinierungs- unter Umständen sogar zu Machtmitteln? Vermitteln sie dann nicht ein vollkommen falsches Bild von der Liebe Gottes und der, den Menschen zugewandten Gnade Gottes?


Für den Moment bleiben Fragen in meinem Kopf.

Fragen die mir helfen, beim


Wachsen im Glauben.

Photo © Sascha Nikolas Berger

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