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  • Sascha Nikolas Berger

Nachlese: Wieder einmal auf einem heiligen Berg

Einstieg in den Advent. Ein Gruppenkurs. Kontemplativ auf dem Jakobsberg. Es sind nur wenige Höhenmeter, aber die machen bereits einen riesigen Unterschied;

unten im Tal geht der geschäftige Alltag weiter, oben auf dem Berg ist man wahrlich in einer ganz anderen, einer eigenen Welt.

Ankommen. Ruhe breitet sich aus, die Seele wird weiter, der Blick klarer.

Oben auf dem Berg über dem Alltag stehen, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Gruppe trifft sich; wir merken es alle sofort, jeder unterschiedlich in seiner Biografie, in seinen Bedürfnissen, aber wir passen sofort zusammen.

Keine großen Erklärungen, kein großes Darstellen, keine "Raumforderungen" einzelner. Welch eine Wohltat in diesen aufreibenden und doch auch sehr lauten Pandemiezeiten.


Sitzen, sich sammeln, meditieren, zur Ruhe kommen, sich der Stille nähern.

Die Stille auf sich zukommen zulassen,

sich von der Stille einpacken lassen,

keine Gedanken mehr brauchen.


Sich in diese Stille fallen lassen. Vertrauen spüren, Geborgenheit spüren, Geliebtsein spüren. Wir schweigen gemeinsam,

wir singen gemeinsam,

es wird sogar gemeinsam getanzt.

Wir begleiten die Brüder und Schwestern in ihrer Liturgie,

wir feiern gemeinsam Eucharistie,

wir essen gemeinsam,

wir nähern uns immer wieder gemeinsam dem Geheimnis der Stille.

Gemeinsam in diesen Advent hineinleben.


Advent.

Sich auf den Weg machen.

Hinter die Dinge spüren.

Sanft, leise, unaufgeregt.

Heilige Berge wirken wahre Wunder;

auf Ihnen erfährt die Seele Auftrieb.

Wie sagt schon der Volksmund:

"In der Ruhe liegt die Kraft" - welch wahre Worte.


Auch in der Stille: Wachsen im Glauben...

Photo © Sascha Nikolas Berger




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